Ugo Lattanzi
Die meisten KI-Projekte enden in der Demo. Ich baue die, die in Produktion gehen.
Zwanzig Jahre Systeme gebaut, die standhalten, wenn echter Traffic kommt — und zuletzt generative KI dort eingesetzt, wo die Rahmenbedingungen streng sind: Spitäler, Rundfunk, Versicherungen, Industrie. Ich sitze ebenso oft auf der Kundenseite wie am Whiteboard.
Arbeit misst sich daran, was sich bewegt hat.
Vier Dinge, die ich in jedem Projekt tue.
Ich beginne auf der Kundenseite
Discovery, Scoping, das technische Angebot, die Architektur vor dem Vorstand vertreten — und am selben Tag gemeinsam mit dem Team entwerfen, das sie umsetzt. Ich kann die Annahmen eines CTO hinterfragen und im gleichen Meeting den Editor öffnen.
Ich entwerfe für die Organisation, die es einführen muss
Das autonomste System ist selten das richtige. Bei einer Support-Plattform haben wir bewusst auf Continuous Learning verzichtet, weil der Kunde die Wissensbasis selbst kontrollieren wollte. Ein autonomes System, das niemand einschaltet, bringt nichts.
Was nicht gemessen wird, ist nicht fertig
Validierungsprogramme mit den Fachleuten, die das Ergebnis verantworten, Regressionstests, die die vom Modell erzeugten Argumente prüfen statt seiner Prosa, und Feedback aus dem laufenden Betrieb. Das senkt auch die Kosten.
Ich hinterlasse ein Team, das ohne mich weiterkommt
Ich habe Unternehmen von null KI zu KI im Alltag geführt — zuerst mein eigenes, dann ein grösseres, wo heute eine Einheit von sieben Personen in dem von mir entworfenen Prozess arbeitet. Befähigung ist keine Schlussphase eines Projekts. Sie ist das Projekt.
Was ich wirklich über KI denke.
Ich bin dieser Technologie gegenüber nicht neutral. Ich halte sie für die grösste Veränderung meines Berufslebens, und ich habe zwei Jahre damit verbracht, sie an mir selbst zu belegen, bevor ich sie jemandem verkaufe — indem ich neu aufgebaut habe, wie mein eigenes Unternehmen Code schreibt, prüft, testet und dokumentiert, und gemessen habe, was sich tatsächlich verändert hat.
Die interessante Frage war nie, was das Modell kann. Sondern, wie viel eine Organisation davon verträgt.
Genau dort findet diese Arbeit statt — bei Vertrauen, bei Regulierung, bei der Frage, wer für die Antwort geradesteht, und ob die Menschen sie an einem Dienstagnachmittag tatsächlich nutzen. Die Technik ist die leichtere Hälfte.
Deshalb baue ich unterstützend, bevor ich autonom baue, halte den Menschen am letzten Schritt, solange die Evidenz nichts anderes sagt, und messe alles. Nicht aus Vorsicht gegenüber KI. Sondern weil sie so am Ende wirklich genutzt wird.
Es zu erklären ist die halbe Arbeit.
Wenn das Ihr Thema ist, schreiben Sie mir.
Auf dieser Website steht bewusst kein Lebenslauf — mir ist das Gespräch lieber. Fragen Sie danach, und Sie haben ihn noch am selben Tag. Ich arbeite auf Italienisch, Englisch und in der Deutschschweiz, und ich reise gern.